Die Gott-Leid-Frage - Pius XII. Vatikan Holocaust NS-Zeit Verschiedenes

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Theodizee
Theodizee - warum so viel Leid in der Welt

Gott ist allmächtig, so wird es uns in der Bibel versichert. Kein Spatz falle vom Dach ohne seinen Willen. Derselbe Wille vollbringt Wundertaten, lässt Naturerscheinungen kommen und gehen, und ... und.
Gott ist auch gut und barmherzig, ja er ist die Liebe – so steht es ebenfalls in der Bibel. Er hütet uns und die gesamte Schöpfung wie ein treusorgender Vater, wie eine liebende Mutter.

Doch wo ist Gott, wenn es brenzlig wird? Warum greift er nicht ein in der größten Not und tiefer Verzweiflung? Warum gibt es soviel Böses in der Welt? Was hat sich Gott dabei gedacht?
Un­nennbar und un­zählbar wird das Leid, wenn Seuchen, Hungersnöte und andere furchtbare Heimsuchungen zum unersättlichen Todesdämon werden, wenn bebende Erde Mensch und Tier begräbt und schreckliche Ver­wüstungen anrichtet, wenn Fluten hereinbrechen, die alles Leben wahl­los verschlingen.
Das Leid in der Welt und die zwei Hände Gottes
Eine Besinnung
 
Veröffentlichungen im Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg
Frb. i.Br. 08/2015

von Klaus Kühlwein
 
Ich erinnere mich gut an die Worte einer jungen Mutter, die mir empört sagte: »Wis­sen Sie, wenn uns Erwachsene eine furchtbare Krankheit trifft, kann ich das noch halbwegs akzeptieren. Vielleicht haben wir es irgendwie „ver­­dient“ oder selbst Schuld daran, zumindest aber kön­nen wir damit besser umgehen als klei­ne Kin­der. Kriegt eines dieser Würmer jedoch eine teuf­lische Krankheit, hört bei mir jedes Ver­ständnis für den Alten Herrn dort oben auf. Was um Himmels willen soll das? Nie­mand kann mir da mit frommen Sprüchen kom­men wie: Der Herr­gott hat es so ge­wollt; er weiß, was er tut! Oder: In seinem unendlichen Ratschluss hat es ihm gefallen, ... Wo ist da der Sinn, frage ich?«

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Lesetipp
Das Buch ist mittlerweile leider vergriffen. Einzelne Ex. sind antiquarisch erhältlich.


Schöpfung ohne Sinn?
Gott und das Leid
Patmos Verlag, Düsseldorf 2003
157 S.


Link (dnb)

Leseprobe: Einleitung (pdf 53 KB)

Rezensionen (pdf, 17 KB)
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