Grundfragen - Pius XII. Vatikan Holocaust NS-Zeit Verschiedenes

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Grundfragen

Pius XII.
Papst Pius XII. pp.

zählt nach wie vor zu den umstrittensten Päpsten der Neuzeit. Daran haben auch die zahlreichen Veröffentlichungen und Statements anlässlich seines 50. Todestages am 9. Oktober 2008 nichts geändert. Die Zweifel an seinem gerechten Verhalten gegenüber der nationalsozialistischen Verfolgung und millionenfachen Ermordung der europäischen Juden bleiben bestehen.

Mittlerweile ist der Seligsprechungsprozess vorerst abgeschlossen. Am 19. Dezember 2009 bestätigte Papst Benedikt XVI. das Dekret über den "heroischen Tugendgrad" Eugenio Pacellis.
Jetzt fehlt noch die Anerkennung eines "Wunders" auf Fürsprache Pacellis. Zurzeit sind entsprechende Untersuchungen im Gange.

Papst Benedikt Emeritus kann nicht mehr in das Verfahren eingreifen. Nach Vorlage eines anerkannten Wunders muss Papst Franziskus abschließend entscheiden.
Italiano:
Papa Pio XII

appartiene ancora oggi alla cerchia dei Papi più contestati dell’età moderna. Neanche le numerose pubblicazioni e interventi in occasione del 50° anniversario della sua morte, il 9 ottobre 2008, hanno risolto questa controversia. Restano i dubbi riguardo al suo giusto comportamento rispetto alla persecuzione nazista e ai milioni di vittime tra gli ebrei europei.
 
Nel frattempo il processo di beatificazione è concluso. Il 19 dicembre Papa Benedetto XVI ha autorizzato il decreto sulle “virtù eroiche” di Eugenio Pacelli. Adesso manca solamente il riconoscimento di un “miracolo” per intercessione di Pacelli. Attualmente sono in corso indagini a riguardo.
 
Papa Benedetto Emerito non può più intervenire nel suddetto processo. Dopo l’attribuzione di un miracolo dovrà decidere in ultima analisi Papa Francesco.
Grundlegende Fragen zu Pius XII. und dem Holocaust sind:     
Warum schwieg er zur planmäßigen Vernichtung des  
europäischen Judentums?
Wie begründete er selbst sein Schweigen?
Wie stichhaltig sind diese Gründe?
Was wusste er wann über den Holocaust?
Lag ihm das Schicksal der verfolgten Juden am Herzen?
Was unternahm er zu ihrem Schutz?
War er antisemitisch eingestellt?
Schätzte der den Nationalsozialismus und Hitler falsch ein?
Konzentrierte   er sich auf das Wohlergehen der Kirche und der Katholiken?
Domande basilari su Pio XII e l’olocausto:
Perché ha taciuto riguardo allo sterminio programmato dell’ebraismo europeo?
Come ha giustificato lui stesso il suo silenzio?
Quanto sono plausibili queste giustificazioni?         
Cosa sapeva sull’olocausto e quando è venuto a sapere qualcosa a riguardo?
Gli stava a cuore il destino degli ebrei perseguitati?
Che cosa ha fatto per proteggerli?
Ha avuto in generale un atteggiamento antisemita?
Ha sottovalutato il Nazionalsocialismo e Hitler?
Si è concentrato in quel periodo solo sul benessere della Chiesa e dei cattolici?
Warum schwieg Pius XII.?
Zusammenfassende Bemerkungen einer komplexen Situation

Veröffentlichungen im Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg
Vortragsmanuskript (leicht bearb.) Konstanz / 26.04.2009
 
von Klaus Kühlwein

Warum schwieg Papst Pius XII.? Warum nannte er das Unfassbare nicht beim Namen? Warum erhob er keine Anklage gegen Nazi-Deutschland, und verurteilte nicht mit aller pontifikalen Autorität die Verfolgung und Vernichtung der Juden im besetzten Europa? Warum stellte er sich als der Stellvertreter Jesu Christi, eines jüdischen Messias, nicht offen gegen den  „Antichristen“ Adolf Hitler und seiner Meute, die mit dem Schwert einer neuheidnischen Ideologie das alte Gottesvolk der Bibel von diesem Erdboden tilgen wollten?
Warum machte er nicht wenigstens den Versuch, durch seine Stimme an das Gewissen Millionen Deutscher zu appellieren, ihr Gewissen zu schärfen und zu mahnen? Warum brach er nicht zumindest den päpstlichen Stab über die gottlose, höllische Macht des Nationalsozialismus und exkommunizierte alle Anhänger?
Das sind schwerwiegende Fragen, dramatischen Fragen! Schon während des Krieges haben sie viele Menschen gestellt und auch persönlich Pius XII. vorgetragen. Man haderte mit dem schweig­samen Pontifex und forderte einen lauten römischen Protest, der in Deutschland und auf der ganzen Welt widerhallen sollte.

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