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Zum Osterfest 2017
 
O vere beata nox

Aus dem alten kirchlichen EXULTET in der Osternacht

 O wahrhaft selige Nacht,
die Himmel und Erde versöhnt,
die Gott und Menschen verbindet!

Der Glanz dieser heiligen Nacht
nimmt den Frevel hinweg,
reinigt von Schuld,
gibt den Sündern die Unschuld,
den Trauernden Freude.
Weit vertreibt sie den Hass,
sie einigt die Herzen
und beugt die Gewalten.



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Im Gedenken an alle Opfer, deren Leben durch Glaubensfanatismus zerstört wird
Wenn Glaube
Menschlichkeit verliert
verliert er auch Gott

Wenn er Gott
verloren hat
wird er Ideologie finden

Wenn er Ideologie
gefunden hat
wird er Hass verbreiten

und ausziehen, um Menschen zu töten
und Gott zu rächen
den er zuvor getötet hat


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Weihnachten – die Erdung des Himmels
Eine Besinnung

Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg
Frb. i.Br. 12/2010

von Klaus Kühlwein

Kaum jemand scheint sich der Faszination Weihnachten entziehen zu können. Kleinen wie Großen sind die Herzen angerührt und die Seele liegt wie in einem fröhlichen Bann. Woher kommt diese schier magische Anziehungs- und Ausstrahlungskraft von Weihnachten? Ist es nur der Glamour, der alle betört? Werden wir nostal­gisch verzaubert und träumen von der vergangenen oder ver­lo­re­nen Kind­heit?

Die Antwort liegt im Geheimnis von Weihnachten selbst. Dieses Fest birgt Tiefendimensionen, die theologisch noch auf ihre volle Auslotung warten. Das Geschehen in der Heiligen Nacht ist mehr als eine Freudenerinnerung an die Geburt Jesu, des ersehnten Retters aus der Himmelshöhe. Es ist auch mehr als eine notwendige Bedingung für die spätere Er­lö­sung am Kreuz samt Auferstehung.

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